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  1. Joe

    Das eigene Augenlicht ist eines der wichtigsten Sinnesorgane, die wir Menschen haben.
    Unser Auge ist ein wahres Wunderwerk in der Evolution. Es deckt ein sehr breites Spektrum an Lichtstärke und Farbe ab. Selbst in den dunkelsten Nächten hat unser Sinnesorgan eine Möglichkeit gefunden zu sehen. Wir sollten vorsichtig damit umgehen. Das Auge als Eintrittsfenster für die wichtige Produktion von Hormonen zu sehen, halte ich als sehr gefährlich, verleitet es doch hier nicht zu sparen, in kurzer Zeit Licht zu konsumieren. Im Besonderen ist unsere Haut ein lichtempfindliches Organ und ist maßgeblich für die Hormonproduktion mit verantwortlich.

    ACHTUNG: Niemals mit dem AUGE direkt in die Sonne sehen.

    Die beste Lichtquelle für uns Menschen ist das Tageslicht der Sonne. Da kommt kein künstliches Licht heran. Es geht nicht nur um die Beleuchtungsstärke, die Lichtmenge, sondern auch um die Qualität des Lichtes und da gibt es massive Unterschiede. Nachts brauchen wir genau das Gegenteil. Diese Zeit muss unser Körper nutzen, die am Tage gesammelten Radikale, z.B. in der Netzhaut zu beseitigen. Diese Regenerationsphase ist sehr wichtig. Moderne Leuchtmittel wie z.B. LEDs haben einen sehr hohen unnatürlichen Blauanteil im Spektrum, der bei ständiger Einwirkung zur vorzeitigen Makuladegeneration führt und die Netzhaut zerstört. Internationale medizinische Forschungsgruppen warnen bereits in der Öffentlichkeit darüber. Unter dem Begriff „Blue hazard“ kann man im Internet viele Beiträge finden. Künstliches Licht mit schlechter Qualität schädigt nicht nur die Augen, es führt genau zu den Problemen, die sie bei zu wenig Licht aufzeigen. Die Gesundheit leidet erheblich. In aktuellen Studien empfehlen Fachleute nachts die Verwendung von warmweißen Farbtemperaturen in der Größe von 2700-3000K.

    In Dänemark z.B. hat die Regierung ein Gesetz verabschiedet, die Frauen mit einer Brustkrebserkrankung als Arbeitserkrankung einstuft, die in Schichtarbeit bei Nacht mit künstlicher Beleuchtung über längere Zeit arbeiten mussten.

    Fazit: Für unsere Gesundheit ist das natürliche Tageslicht wichtig und nachts eine geringe Beleuchtung mit warmweißer Lichtfarbe zu empfehlen. Eine kleine Runde spazieren gehen, egal bei welchem Wetter oder ein Wochenendausflug mit der Familie in der Natur ist deutlich gesünder in vieler Hinsicht und bringt mehr als jede künstliche Lichtquelle. Alles andere ist ein Fall für den Arzt.

    Künstliches Licht in schlechter Qualität ist immer schädigend, für Mensch wie Tier. So wird auch der immer stärker zunehmenden Lichtverschmutzung nachts im Außenbereich eine erhebliche Rolle im Schwund der Artenvielfalt angelastet. Das ist aber eine andere Geschichte.

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